Pablan, as it stands

Self-hosted knowledge management for SMEs: a split-screen Markdown editor
whose sections an LLM refines while you write, and RAG question answering
over the documents that result. FastAPI + Postgres/pgvector on the back,
SvelteKit on the front, everything OpenAI-compatible and self-hostable.

Squashed into a single commit; the development history stays local.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01CA43ZJda8Rbp2hKXNy8f6b
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ProfessorNova
2026-09-04 09:21:37 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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key: administration
title: "Administration: Abteilungen, Benutzer und Endpunkte"
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# Administration: Abteilungen, Benutzer und Endpunkte
Der Bereich **Administration** ist nur für Benutzer mit der Rolle
Administrator sichtbar. Er ist in vier Reiter geteilt: Benutzer und
Abteilungen, Dokumentationsvorlagen, Sprachmodell-Endpunkte und
System-Prompts.
## Abteilungen
Abteilungen sind die Grundlage der Berechtigungen: Sie entscheiden, wer
Dokumente mit der Sichtbarkeit "Abteilung" sieht und an wen eingeschränkte
Dokumente freigegeben werden können. Lege sie an, bevor du Benutzer einlädst
— jeder Benutzer gehört zu genau einer Abteilung.
Eine Abteilung zu löschen löscht weder ihre Benutzer noch ihre Dokumente;
beide bleiben ohne Abteilung zurück.
## Benutzer
Beim Anlegen vergibst du E-Mail, Name, Abteilung, Rolle und ein
Startkennwort. Setzt du später ein neues Kennwort, werden alle Sitzungen
dieses Benutzers sofort beendet.
Administratoren können sich nicht selbst löschen und sich nicht selbst die
Administratorrolle entziehen — sonst könnte sich die letzte Administratorin
versehentlich aussperren.
## Vorlagen
Vorlagen bestimmen, welche Dokumentationsarten unter "Wissen festhalten"
angeboten werden. Jede Vorlage ist ein Markdown-Gerüst aus Überschriften, das
der Editor beim Schreiben vorgibt, zusammen mit Hinweisen, wie das Modell die
einzelnen Abschnitte ausformuliert.
Du bearbeitest eine Vorlage in einem Formular: Schreibstil fürs Modell, dann
Abschnitt für Abschnitt eine Überschrift mit einem Hinweis, was in diesen
Abschnitt gehört. Abschnitte lassen sich hinzufügen, entfernen und in der
Reihenfolge verschieben; das Gerüst, mit dem der Editor öffnet, ergibt sich aus
den Überschriften. Dazu kommen Titelvorschlag, Sprache und Sichtbarkeit nach
dem Veröffentlichen. Über **Neue Vorlage** legst du eine von Grund auf an,
oder du fügst eine aus dem Katalog hinzu und passt sie an. Jede Vorlage ist
bearbeitbar; wer lieber direkt am Text arbeitet, blendet über **YAML anzeigen**
die Rohfassung ein.
## Sprachmodell-Endpunkte
Pablan spricht mit drei Modellrollen, die getrennt konfigurierbar sind:
- **chat** — führt die Gespräche und formuliert Antworten.
- **utility** — erledigt strukturierte Kleinarbeit im Hintergrund.
- **embedding** — erzeugt die Vektoren für die Suche.
Über die Testfunktion prüfst du alle drei Endpunkte, bevor du speicherst.
Wird die Rolle **embedding** auf ein anderes Modell umgestellt, müssen alle
Dokumente neu indexiert werden — sonst passen alte und neue Vektoren nicht
zusammen.
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key: dokumente-und-sichtbarkeit
title: "Dokumente, Sichtbarkeit und Prüfung"
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# Dokumente, Sichtbarkeit und Prüfung
Jedes Dokument ist Markdown und gehört einer Autorin oder einem Autor. Wer es
sehen darf, entscheidet die Sichtbarkeit.
## Sichtbarkeitsstufen
- **Öffentlich** — alle im Unternehmen.
- **Abteilung** — nur die Abteilung, zu der das Dokument gehört.
- **Eingeschränkt** — nur ausdrücklich freigegebene Abteilungen.
Die Sichtbarkeit gilt überall gleich: in der Liste, in der Suche und als
Quelle einer Chat-Antwort. Ein Dokument, das du nicht öffnen darfst, kann
dir auch nicht als Beleg untergeschoben werden.
Eingestellt wird sie in der Dokumentansicht unter **Sichtbar für**, direkt
neben dem Teilen mit weiteren Abteilungen — beides gehört der Autorin des
Dokuments (und Administratoren).
## Status eines Dokuments
- **Entwurf** — in Arbeit, nur für die Autorin sichtbar und in keiner Suche.
- **Veröffentlicht** — durchsuchbar im Rahmen der Sichtbarkeit.
- **Archiviert** — aus der Suche genommen, aber nicht gelöscht.
Veröffentlichen ist die Entscheidung der Autorin und ein Klick — niemand muss
etwas genehmigen. Der Status sagt, wo ein Dokument steht, nicht ob sein Inhalt
stimmt. Dafür gibt es die Prüfung.
## Um Prüfung bitten
Wenn du etwas aufgeschrieben hast, dir bei einem Punkt aber nicht sicher bist,
bitte jemanden um Prüfung: Du wählst eine Person aus, die das Dokument lesen
darf, und schreibst dazu, worum es geht — zum Beispiel "Stimmt das so mit den
14 Urlaubstagen?".
- Die Frage kann an einem Entwurf hängen oder an einem längst
veröffentlichten Dokument. Beides kommt vor, und beides ist erlaubt.
- Solange die Frage offen ist, ist das Dokument überall als ungeprüft
markiert: in der Liste, auf der Dokumentenseite und bei den Quellen unter
einer Chat-Antwort. Wer es liest, weiß also, dass hier noch etwas offen ist.
- Wer gefragt wurde, darf das Dokument bis zur Antwort auch **bearbeiten**
wer einen falschen Wert entdeckt, soll ihn korrigieren, statt eine zweite
Frage zu stellen. Titel und Text also, nicht die Sichtbarkeit und nicht das
Veröffentlichen: das bleibt bei der Autorin.
- Ist der geprüfte Text noch ein Entwurf, endet mit deiner Antwort auch dein
Zugriff darauf — er gehört wieder der Person, die ihn schreibt.
- Beantwortet wird mit **Stimmt so**. Danach verschwindet die Markierung, und
im Verlauf bleibt stehen, wer wann geprüft hat. Ist eine Frage
gegenstandslos geworden, kann die Autorin sie schließen.
Offene Fragen an dich findest du auf der Startseite und über den Filter
"Zur Prüfung bei mir" in der Dokumentenliste.
## Wer darf ändern
Ändern dürfen die Autorin des Dokuments, Administratoren und wer gerade um
eine Prüfung gebeten wurde. Löschen und Teilen bleibt bei der Autorin. Bei
allen anderen Dokumenten fehlen die entsprechenden Schaltflächen. In der Liste
und in der Detailansicht ist außerdem vermerkt, warum du ein Dokument siehst —
weil es öffentlich ist, deiner Abteilung gehört, dir freigegeben wurde oder von
dir stammt.
## Diese Hilfeseiten
Die Hilfedokumente zu Pablan selbst gehören zum Produkt. Sie sind für alle
sichtbar, lassen sich aber nicht bearbeiten oder löschen — sie werden mit
jeder neuen Version aktualisiert.
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key: fragen-und-antworten
title: "Fragen stellen und Antworten mit Quellen"
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# Fragen stellen und Antworten mit Quellen
Stelle Fragen so, wie du sie einer Kollegin stellen würdest — ganze Sätze,
kein Suchmaschinen-Stichwort. Pablan sucht gleichzeitig nach Bedeutung und
nach exakten Begriffen, findet also auch dann etwas, wenn im Dokument andere
Wörter stehen als in deiner Frage.
## Was während der Suche passiert
Über der entstehenden Antwort läuft eine kurze Statuszeile mit: erst
"durchsuche die Wissensbasis", dann die Zahl der gefundenen Stellen, dann
"schreibe Antwort". Sie verschwindet, sobald die Antwort steht.
## Quellen prüfen
Unter jeder Antwort stehen die Dokumente, aus denen sie stammt.
- **Mit der Maus darüber**: zeigt die zitierte Textstelle samt Abschnitt.
- **Klick**: öffnet das Dokument neben dem Gespräch, ohne dass du die
Unterhaltung verlässt.
- **Warnzeichen an einer Quelle**: Zu diesem Dokument ist eine Prüfung offen —
jemand hat gefragt, ob der Inhalt noch stimmt, und es steht noch keine
Antwort. Die Aussage kann trotzdem richtig sein, ist aber unbestätigt. Ein
Klick zeigt dir den Hinweis auch im Dokument selbst.
Nimm die Quellen ernst: Sie sind der Unterschied zwischen einer belegten und
einer geratenen Antwort. Bei wichtigen Entscheidungen lohnt der Blick in das
Originaldokument.
## Wenn nichts dokumentiert ist
Findet die Suche nichts Belastbares, sagt Pablan das offen, statt eine Antwort
zu erfinden. Unter der Antwort erscheint dann das Angebot, das fehlende Wissen
selbst festzuhalten — es führt dich zu "Wissen festhalten", wo du eine
Dokumentationsart wählst und das Dokument im Schreib-Editor verfasst.
Genau daraus wächst die Wissensbasis: Jede unbeantwortete Frage ist ein
Hinweis darauf, was noch fehlt.
## Wenn viele gleichzeitig fragen
Ein Sprachmodell beantwortet nur eine begrenzte Zahl von Fragen gleichzeitig.
Fragen mehrere Kolleg:innen im selben Moment, wartet deine Frage kurz in der
Reihe; über der Antwort steht dann, dass das Modell gerade ausgelastet ist.
Sobald ein Platz frei wird, läuft deine Frage ganz normal weiter. Nur wenn
sehr viel gleichzeitig ankommt, bekommst du stattdessen sofort den Hinweis,
es später noch einmal zu versuchen.
## Wenn gerade kein Sprachmodell läuft
Ist das Sprachmodell nicht erreichbar oder ausgelastet, bleibt die Wissensbasis
trotzdem benutzbar: Pablan sucht dann klassisch im Volltext, also nach den
Wörtern, die du geschrieben hast, und zeigt dir die Fundstellen als Liste. Ein
Hinweis über der Liste sagt dir, dass kein Modell verwendet wurde.
Die Treffer öffnest du wie eine Quelle mit einem Klick neben dem Gespräch. Es
gibt in diesem Fall keine formulierte Antwort und keine Bedeutungssuche: Was
nicht wörtlich im Dokument steht, wird auch nicht gefunden. Sobald das Modell
wieder läuft, beantwortet dieselbe Frage sich wieder wie gewohnt.
## Sprache
Antworte Pablan in der Sprache, die dir liegt. Die Antwort kommt in derselben
Sprache — auch wenn die zugrunde liegenden Dokumente in einer anderen Sprache
verfasst sind.
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key: kolleginnen-und-profil
title: "Kolleg:innen und dein Profil"
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# Kolleg:innen und dein Profil
Unter **Kolleg:innen** findest du ein Verzeichnis aller Personen im
Unternehmen mit Name und Abteilung. Was jemand weiß, steht nicht in einem
Steckbrief, sondern in dem Dokument, das die Person über sich geschrieben hat
— such einfach nach dem Thema, dann findest du beides: das Wissen und die
Person dahinter.
## Das Verzeichnis
Der Eintrag **Kolleg:innen** in der Seitenleiste öffnet die Übersicht. Jede
Karte zeigt Name und Abteilung. Ein Klick auf eine Karte öffnet das Profil.
Das Verzeichnis ist für alle angemeldeten Personen sichtbar. E-Mail-Adressen
und Passwörter werden nie angezeigt.
## Dein eigenes Profil
Dein Profil erreichst du über **Einstellungen → Profil bearbeiten** oder über
die Schaltfläche **Profil bearbeiten** auf deiner eigenen Profilseite.
Dort steht genau eine Sache: **dein Dokument über dich**. Hast du noch keins,
legst du es mit **Dokument über dich anlegen** an; existiert es schon, siehst du
seinen Titel und Status und kommst mit **Bearbeiten** direkt in den
Schreib-Editor.
### Was in diesem Dokument steht
Die Vorlage fragt drei Dinge: was du machst, wobei man dich fragen kann und
womit du arbeitest. Die Überschriften gibt sie vor, du füllst sie in deinen
Worten aus, mit derselben Schreibhilfe wie bei jedem anderen Dokument. Es ist
ausdrücklich dein Dokument — niemand füllt es für dich aus.
Es ist ein Dokument wie jedes andere: Es startet als Entwurf, den zunächst nur
du siehst, und sobald du es veröffentlichst, findet die Suche es. Genau
deshalb gibt es keinen zusätzlichen Steckbrief im Profil: Was du über dich
schreibst, soll auffindbar sein, eine Versionsgeschichte haben und wie jedes
andere Wissen im Unternehmen behandelt werden.
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key: pablan-ueberblick
title: "Pablan: Überblick und Grundprinzipien"
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# Pablan: Überblick und Grundprinzipien
## Was ist das hier?
Diese Anwendung heißt **Pablan**. Wenn du wissen willst, wie *dieses Tool*,
*diese App*, *diese Software*, *das Programm hier* oder schlicht *das hier*
funktioniert — oder auf Englisch *this app*, *this tool*, *this software*
dann geht es um Pablan, und die Antwort steht auf dieser Seite. Du benutzt
Pablan gerade: das Chat-Fenster, die Dokumentenliste und die Suche gehören
alle dazu.
Pablan sammelt das Wissen, das sonst nur in Köpfen steckt, und macht es
durchsuchbar. Alles läuft auf der Infrastruktur des Unternehmens — Dokumente,
Suche und Sprachmodell-Anbindung verlassen das Haus nicht.
## Die zwei Arbeitsweisen
**Fragen stellen.** Du fragst in normaler Sprache, Pablan durchsucht die
Wissensbasis und antwortet mit Belegen. Jede Antwort zeigt, aus welchen
Dokumenten sie stammt.
**Wissen festhalten.** Du schreibst das Dokument selbst in einem geteilten
Editor, und Pablan formuliert jeden Abschnitt mit dir aus. Das ist der Weg, auf
dem neues Wissen in die Wissensbasis kommt.
Fragen stellst du im Chat-Fenster; zum Festhalten öffnet "Wissen festhalten"
einen eigenen Schreib-Editor.
## Was Pablan von einem normalen Chatbot unterscheidet
- **Antworten sind belegt.** Pablan erfindet nichts dazu: Was nicht in der
Wissensbasis steht, wird als Lücke gemeldet statt geraten.
- **Berechtigungen greifen vor dem Sprachmodell.** Du bekommst nur Inhalte
zu sehen, die du auch als Dokument öffnen dürftest. Ein gesperrtes Dokument
kann nicht als Quelle auftauchen.
- **Markdown ist die Wahrheit.** Jedes Dokument ist ein normales
Markdown-Dokument, das du lesen, bearbeiten und exportieren kannst. Die
Suchindizes daneben sind jederzeit neu berechenbar.
- **Nichts wird ohne dich veröffentlicht.** Du verfasst zuerst einen Entwurf,
den nur du siehst; veröffentlicht wird er, wenn du es sagst.
## Wo finde ich was
- **Neues Gespräch** startet eine Unterhaltung.
- **Wissen festhalten** öffnet die Liste der Dokumentationsarten.
- **Dokumente** listet alles, was du sehen darfst, mit Suche und Filtern.
- **Administration** (nur für Administratoren) verwaltet Abteilungen,
Benutzer, Vorlagen und die Sprachmodell-Endpunkte.
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key: wissen-festhalten
title: "Wissen festhalten: schreiben mit Assistenz"
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# Wissen festhalten: schreiben mit Assistenz
Wissen festzuhalten heißt in Pablan: Du schreibst das Dokument selbst, und das
Modell hilft dir beim Formulieren. Du musst nicht wissen, wie man sauber
gliedert — die Dokumentationsart gibt dir ein Gerüst aus Überschriften vor, und
du füllst es in deinen eigenen Worten.
## Ablauf
1. **Dokumentationsart wählen.** Über "Wissen festhalten" erscheint die Liste
der verfügbaren Arten. Jede Art ist ein Markdown-Gerüst mit den
Überschriften, die zu dieser Art gehören — und die Überschriften sind
genau die Fragen, die eine Kollegin dir stellen würde:
- **Ablauf: wie wir das machen** — wann das gilt, Schritt für Schritt, wenn
es klemmt, wer zuständig ist.
- **Störung: was los war und was geholfen hat** — für die Nachbereitung,
solange es frisch ist.
- **Über dich: Rolle und Ansprechbarkeit** — dein eigenes Dokument, siehe
"Kolleg:innen und dein Profil".
- **Notiz: einfach aufschreiben** — bewusst ohne Gerüst, wenn du schon
weißt, was du sagen willst.
Je nach Unternehmen kommen weitere Arten dazu; das legt die Administration
fest. Startest du das Festhalten aus einem Chat heraus, zeigt Pablan dir
zusätzlich passende bestehende Dokumente an — so kannst du ein vorhandenes
Dokument erweitern, statt neu anzufangen.
2. **Schreiben.** Es öffnet sich ein geteilter Editor. Links schreibst du das
Dokument — direkt in Markdown, entlang der vorgegebenen Überschriften. Du
musst nichts einleiten und in keiner bestimmten Reihenfolge vorgehen.
3. **Vorschlag übernehmen.** Machst du beim Tippen eine kurze Pause, schlägt
Pablan rechts eine ausformulierte Fassung des Abschnitts vor, an dem du
gerade schreibst — aus deinen Stichworten wird reifer Text, ohne dass Fakten
dazukommen. **Übernehmen** ersetzt den Abschnitt links durch den Vorschlag.
Danach schreibst du weiter; sobald genug neuer Text steht, kommt der nächste
Vorschlag.
4. **Speichern.** Unten rechts sitzt **Speichern**. Bevor gespeichert wird,
zeigt Pablan dir eine übersichtliche Zeilen-Ansicht — wie in einem
Code-Editor: was hinzugekommen, was geändert und was entfernt wurde. So
siehst du genau, was du seit dem letzten Stand geändert hast, und kannst
immer noch abbrechen. Darüber steht der **Titel** zum Ändern — hier fällt
einem auf, wenn das Dokument noch den Namen der Vorlage trägt. Über das
Sternchen daneben schlägt Pablan dir einen Titel aus dem Inhalt vor. Das
gilt genauso, wenn du ein bestehendes Dokument überarbeitest.
5. **Veröffentlichen.** Solange du nicht veröffentlichst, gehört der Entwurf nur
dir. Veröffentlichen ist deine eigene Entscheidung und ein Klick — im
Speichern-Dialog als **Speichern und veröffentlichen**, auf der
Dokumentenseite oder direkt von der Startseite aus, die dir deine nicht
veröffentlichten Entwürfe anzeigt. Danach bestätigt dir Pablan, dass dein
Wissen festgehalten ist, und bietet dir an, es prüfen zu lassen.
6. **Prüfen lassen, wenn du unsicher bist.** Du kannst jederzeit eine Kollegin
oder einen Kollegen bitten, das Dokument anzusehen, und dazuschreiben, worum
es geht — zum Beispiel "Stimmt das so mit den 14 Urlaubstagen?". Mehr dazu
unter "Dokumente, Sichtbarkeit und Prüfung".
## Der Vorschlag rechts
Der Vorschlag betrifft immer nur den Abschnitt, an dem du gerade schreibst —
nicht das ganze Dokument. Das hält lange Dokumente übersichtlich und die
Vorschläge schnell.
- Der Vorschlag erscheint, während du eine Pause machst, und baut sich Wort für
Wort auf. Tippst du weiter, bricht er ab — du unterbrichst also nichts.
- **Übernehmen** überschreibt genau diesen einen Abschnitt links. Was du an
anderer Stelle geschrieben hast, bleibt unangetastet.
- Nach dem Übernehmen kommt der nächste Vorschlag erst, wenn du wieder genug
Neues geschrieben hast. So drängt sich die Assistenz nicht auf.
Du entscheidest jederzeit, ob du einen Vorschlag übernimmst oder bei deiner
eigenen Formulierung bleibst. Das Dokument links ist immer die Wahrheit — der
Vorschlag rechts ist nur ein Angebot.
## Wenn keine Art passt
Dann nimm **Notiz: einfach aufschreiben**. Die hat bewusst gar kein Gerüst:
Du fängst mit einem leeren Dokument an, schreibst in deinen Worten, und Pablan
formuliert Abschnitt für Abschnitt mit. Überschriften setzt du selbst, wo du
sie brauchst.
## Was mit dem Entwurf passiert
Unter dem Editor steht, woran du bist: ein neuer Entwurf, der beim Verlassen
verworfen wird, solange du nichts geschrieben hast — ein Entwurf, den nur du
siehst — oder die Uhrzeit des letzten Speicherns.
Läuft gerade kein Sprachmodell, sagt Pablan das einmal und stellt die
Vorschläge still, statt es alle paar Sekunden erneut zu versuchen. Schreiben
kannst du normal weiter; über **Jetzt erneut versuchen** holst du die
Vorschläge zurück, sobald der Endpunkt wieder läuft.
Im Editor änderst du Titel und Text. **Wer das Dokument sehen darf**, stellst
du in der Dokumentansicht ein — dort, wo du es auch mit weiteren Abteilungen
teilst. Das ist die Entscheidung der Autorin: Wer nur um eine Prüfung gebeten
wurde, darf den Text korrigieren, aber nicht die Sichtbarkeit ändern.
Was du schreibst, ist von Anfang an das Dokument, nicht eine Vorschau davon. Es
gehört zunächst nur dir und taucht in keiner Suche auf — auch dann nicht, wenn
du es tagelang liegen lässt. Erst wenn du veröffentlichst, wird es im Rahmen
der eingestellten Sichtbarkeit gefunden. Vorher wie nachher kannst du Titel,
Text und Sichtbarkeit frei ändern.
Verlässt du den Editor mit ungespeicherten Änderungen, sichert Pablan sie im
Entwurf, damit nichts verloren geht. Ein Gerüst, in das du nie etwas
geschrieben hast, wird stattdessen verworfen — so sammeln sich keine leeren
Entwürfe an.